May 17 2009
Netzdidaktik- In the making
Vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit im Rahmen des Forschungskolloquiums „Bildung und Medien” am Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Uni Duisburg-Essen einen Vortrag von Heinz Moser der PH Zürich zu verfolgen. Gerade erst entdeckte ich den von George Siemens geprägten Begriffs des „Konnektivismus“, welcher unter der Fragestellung einer neuen und „zeitgemäßen“ Lerntheorie diskutiert wird . Die Frage „What is connectivism?“ beantwortet George Siemens in dieser Präsentation. Der Konnektivismus geht davon aus, dass Wissen vernetzt ist, über ein Netzwerk vermittelt wird und Lernen erfahren wird, wenn neurale, konzeptuelle und externe (Wissens-)Netzwerke entstehen. Komplexe und chaotische Wissensstrukturen werden erfassbar, wobei diese Vorgänge durch Technologien unterstützt oder überhaupt erts ermöglicht werden. Es stellt sich die Frage, ob ein solcher Ansatzpunkt somit einer eigenständigen Didaktik, einer Netzdidaktik (?), bedarf.
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